Schlagwort: Herzgedanken

Herzensprojekt „feelingwords“

Da beschäftige ich mich nun seit Jahren mit Energetik, Spiritualität, den Gesetzen des Universums, lerne, wachse, entdecke und erkenne ständig Neues (und Altes) – nur um dann doch verblüfft zu sein, wie es tatsächlich funktioniert. Immer wieder überraschend und doch im Grunde ganz klar. Es ist einfach soviel komplexer und überhaupt nicht zeitgebunden, als dass ich mir das in meinem Köpfchen vorstellen kann.

So kommen nun die feelingwords zurück

Vor vielen Jahren erstand ich ein wundervolles Gemälde. Einen Phönix. Das Bild ist von einem Schweizer Künstler mit den Händen bzw. Fingern gemalt. Es erinnert mich an die feelingwords. Da ich die alte Webseite wieder zurückbekommen habe, lasse ich sie ebenfalls wieder auferstehen. Fliegend, durch meine Finger auf der Tastatur …

Mögen sie euch ebenso berühren wie mich.

https://www.feelingwords.de


2018 > 2019

Silvesterspaziergang in Wien:

Excuse me!

Ja?

Excuse me, my English is not good.

Oh, not a problem, my English is also bad.

Great!

(…)

Are you living in Vienna?

Yes.

Oh, this is great!

Ja. Really. Thank you.

Do you visit your family at Christmas?

Oh yes, it was lovely.

So great! You are blessed!

Right.

Can you walk with your legs?

Yes. (?)

Great!

Yap. I’m grateful.

Oh, I love you! Do you have a dream?

(…)

Do you have a dream????

hmmmmm…

Do you have a dream?

It’s not so simple to say … I can’t remember … No, I don’t have a dream now …

This is great!

What?

This is great! You can now dream whatever you want! Oh, I love your great chance!

(…)


♥ Happy 2019 ♥

Ich bin oder ich werde

Es kommt vor, dass ich etwas höre oder lese, was ich vom Verstand her bejahe, ich sehe mich sogar nickend zustimmen, doch irgendetwas »zwickt« mich im Bauch … Manchmal nehme ich mir die Zeit und forsche dem nach, doch selbst dann kann es unter Umständen Jahre dauern, bis ich das Bauchzwicken verstehe.

Das »Ich bin« gehört dazu.

Kaum ein Ratgeber zum Thema Bewusstsein ohne das »Ich bin«. Klingt ja auch logisch. »Ich bin« ist eine Tatsache. Es soll mir auch Erleichterung verschaffen, dass ich in Ordnung bin, eben so wie ich bin. Warum also das Bauchzwicken?

Jahre später begegnet mir das »Ich werde«.

Ich spürte ein Aufatmen. Ja, dachte ich, das gefällt mir besser. »Ich bin«, ist mir zu starr, es ist wie eine Rechtfertigung. »Ich werde« lässt vieles offen, gibt Raum und Möglichkeiten – sogar ein Vielleicht und ein Irgendwann …

Was willst du werden, wenn du groß bist? Wenn das »Ich bin« schon erwachsen nicht mehr gilt?

WERDE

Versuche, nicht so wichtig zu nehmen wer du bist.

Denn, du bist nicht dein Name.

Denn, du bist nicht was du erreicht hast.

Versuche, bitte, nicht ständig nach Liebe zu suchen.

Denn, du wirst geliebt.

Winke nicht ab. Mag sein, dass du eine bestimmte Vorstellung von der Liebe hast und wie sie sich anfühlt.

Leider siehst du so nicht, wer dich nach »seiner Art« liebt.

Zudem wärst du nicht am Leben ohne die Liebe.

Lach nicht. Ich bin überzeugt davon, dass es das Leben nur wegen der Liebe gibt, dass das Universum aus genau dieser Kraft entstand.

Versuche, dich nicht mit Selbstvorwürfen und Perfektionismus zu quälen.

Denn, es gibt für dich nichts zu tun oder zu erfüllen.

Allein die Tatsache, dass es dich gibt, heißt, dass die Aufgabe bereits erfüllt ist.

Das ist dir zu wenig?

Dann werde.

Werde wer du sein möchtest. Doch pass auf! Werde nicht eine illusorische Traumfigur, sondern besinne dich auf deine innersten Wünsche. Wie willst du sein? Wie willst du auf verschiedene Situationen reagieren?

Werde der Mensch, den du als guten Freund bezeichnest.

Werde, und verzichte auf den Applaus.

Warten auf Bestätigung lässt dich wieder nur auf das „ich bin“ zurückfallen.

Werde.

Stets.

Wann immer du willst.



Die Frau in der Frau

Wie wundervoll ist es, einer Frau gegenüber zu stehen, in deren Lächeln du erkennst, dass sie weiß wovon du sprechen möchtest, dass sie fühlt – ja fühlt, nicht spürt – dass du selbst erfahren durftest, was es heißt, die Frau in sich wahrzunehmen, die Kraft dahinter …

Eine weise Seele, die sie schon kennt, die Frau in der Frau. Diese Verbindung, die in Wirklichkeit wohl eine Urverbindung ist …

Eine tröstende Lehre, die etwas ahnen lässt von den Ahnen, weiter zurück als zur Großmutter, viel weiter.

Was haben wir uns wirklich lehren lassen, von unserer Mutter und deren Mutter und … Vieles ist wohl verloren, doch ebenso vieles ist nur verschüttet, innen verwahrt.

Intuition, Mitfühlen, innere Ruhe, inneres Wissen, Bildsprache, der Drang nach Ausdruck und Kreativität, ein altes, handgewebtes Leinen in den Händen halten und Dankbarkeit empfinden, ein anderer Klang der inneren Stimme wahrnehmen, hohe Toleranz, Verständnis statt Kompromisse, erstarkende Ethik … Vertrauen in den Augen.

Es reicht ein Blick, ein Nicken.

GANZ LAUT

Ganz laut

dröhnt es im Kopf

Ganz laut

hörst du die Stimme

Ganz laut

wird dir bewusst


Ganz leise

musst du werden

Ganz leise

hinhören und fühl’n

Ganz leise

kommt die Antwort

Wach auf



Nebelleben

Rigi Schweiz, Blick auf den Vierwaldstättersee im Nebel

» Nebel rückwärts gelesen gibt Leben «

Vielleicht, weil wir nie wirklich ganz klar sehen werden, nie alle Zusammenhänge begreifen können … Es ist so schön im Nebel, sich vortasten, umhüllt sein, mutig sein, neue Wege wagen, lauschen … Alles ist so intensiv im Nebel und irgendwie gedämpft … Auch die Zeit scheint ihren eigenen Rhythmus zu haben.

Wenn sich der Nebel lichtet, wenn das Mystische verschwindet und der Alltag Farbe bekommt, wenn plötzlich das bunte geheimnisvolle Laub zu nassem Matsch wird, dann ist sie wieder da, die Herausforderung hin zu sehen, das Leben zu schauen und eben dann nicht mit trüben Blick aus dem Leben wieder Nebel zu machen.

Ich genieße den Nebel im Wald, denn auch wenn ich weiß, wie der Wald aussieht, wenn ich die Wege kenne, so ist doch im Nebel alles anders. Es darf mir stets ein Bild sein, dieses nicht ins Leben zu holen, mich verklären zu lassen von Kränkung, Stolz oder Erwartungen.

Denn ich weiß, ich würde mich darin verirren.



Engel. Echt jetzt?

Über Engel zu schreiben ist eine heikle Angelegenheit. Esoecke, Religion, Einbildung …

Ich frage mich, ob es Engel bereits vorm Christentum gab … und wenn, wie wurden sie genannt? Die bekannten Namen z. B. der Erzengel sind ja hinlänglich bekannt. Doch die gibt es ja noch nicht sehr lange. Was war vorher?

Was mich auch beschäftigt, gibt es in Gegenden ohne Christentum auch Engelswesen? Wie werden sie dort genannt? Ist es so wie mit Gott? Jeder Religion hat ihre eigene Vorstellung davon, ihren eigenen Namen und doch reden alle vom selben?

Ich bin im katholischen Niederbayern aufgewachsen. So sollte klar sein, dass Engel Flügel haben, dass sie aussehen wie Menschen nur mit etwas entrückteren Gesichtern.

Meine eigenen Engelsbegegnungen stimmen allerdings mit diesem Bild nicht überein, was mich anfangs glauben ließ, dass es etwas anderes gewesen sein musste. Engel habe ich bislang nie gesehen, es ist mehr ein Spüren, eine Wahrnehmung, doch die meist klar und deutlich. Engel mit den Augen durfte ich dennoch schon sehen. Gesichter geliebter Menschen in glücklichen Momenten, in seligem Schlaf – so engelsgleich, dass sich die Frage nach Wundern erübrigt.

Ist vom selben die Rede? Nein, keinesfalls. Wohl fehlen uns in der deutschen Sprache mal wieder unterschiedliche Begriffe. Wir haben einfach zu wenig Worte!

Wie viele verschiedene Arten zu lieben wird es geben? Alle heißen gleich. Wie viele Arten von Freunden … Er ist mein Freund. Ach was kann das alles heißen! Ist sie deine Freundin? Nun, nicht direkt, ja doch, eigentlich schon, doch nicht so eng … Wie denn nun? Wieso haben wir so wenig Begriffe?

Zurück zu den Engeln. Engel ist auch ein Kosewort, eine Schmeichelei, ein Kompliment, eine erdrückende Erwartung, ein Käfig, wenn es heißt “du lieber Mensch, mein Engel” – dann ist es vorbei mit Whisky, Zigaretten und Lügen. Wieso machen wir das? Weshalb benennen wir die absolut wundersame, neutrale und stets begleitende Kraft der “Wesenheiten” mit einem Namen den wir dann auch vielem anderen übertragen? Wer soll sich da noch auskennen?

“Glaubst du an Engel?” Was lässt sich darauf bitte antworten? Natürlich ist mir klar, welche Art von Engel damit gemeint ist, doch was hat das mit glauben zu tun? Was ich wahrnehme weiß ich doch. Das muss ich nicht glauben. Wenn der Wind weht und ich ihn an den Armen spüre, muss ich dann sagen, ich glaube daran, dass es so etwas wie Wind gibt?

Es ist ein Thema, definitiv. Einmal in der Buchhandlung dem Räucherstäbchenduft gefolgt, fliegen einem die Engelsbücher geradezu entgegen. Heute blätterte ich in einer älteren Ausgabe des Engelmagazins. Es ist zeitlos. Ich stelle mir vor, von allen Heften das Erscheinungsdatum zu streichen und dann zu versuchen, sie chronologisch zu sortieren … Über Generationen hinweg begleitet uns die Frage nach dem Unsichtbaren. Warum lese ich in einem Engelmagazin? Was ist mein Beweggrund? Ehrlich? Mir geht es um Gleichgesinnte. Ich will lesen, dass ich nicht verrückt bin. Es tut gut, mich in Geschichten wieder zu finden, zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich trauen dazu zu stehen, auch wenn sie völlig crazy dabei wirken. Das bewundere ich.