Kategorie: nara – natürlichster Raum

feel nara – feel you

Stell dir vor, nara ist ein Bereich in dir, ein Zuhause in deinem Körper, ein Rückzugsort für dich und deine Gedanken.

Stell dir vor, nur du weißt, wie es dort aussieht, denn ohne jegliche Einmischung gestaltest du nara ganz nach deinen Vorstellungen.

Stell dir vor, nara ist immer da, immer zugänglich, immer warm, aufgeräumt und voller Herzlichkeit.

nara – der natürlichste Raum

Nara meint in erster Linie den inneren Raum, doch weil sich innen und außen nicht wirklich trennen lässt, außer in der Sichtbarkeit, ist es auch möglich, den äußeren Raum, dein Wohnen, Leben, Arbeiten und Schlafen so zu gestalten, dass es zu deiner inneren nara harmonisch ist.

Raumenergetik

Vor vielen Jahren durfte ich das, was ich vorher “nur” spürte, in Form einer Feng Shui Ausbildung erleben und erfahren. Heute kommt noch die Erfahrung hinzu und etwas mehr vom Leben und auch mehr Vertrauen in mein Gespür.

Mein Angebot an dich ist also, dir nara näherzubringen, innen wie außen. 

Was mir nara lehrte ist, dass ich mein Leben weit mehr selbst bestimme und bestimmen kann als mir das früher möglich schien. Nichts muss ich schicksalsergeben hinnehmen. Was nara noch macht: mich zum Staunen verführen. Damit möchte ich dich anstecken. Ja, ich will dich zum Staunen bringen, denn das ist es, was meiner Erfahrung nach, das Herz als Erstes berührt. Wenn wir staunen können wir uns begeistern, hinterfragen, ausprobieren und genug Energie aufbringen, um unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Möchtest du mehr darüber wissen? Die nächsten Tage kommen mehr Artikel und Beiträge zum Thema hier auf die Seite. Bis dahin schreib mir gern:


Von innen leuchten

Draußen ist es kalt und grau? Schalte DEIN Licht an!

So trüb es auch scheinen mag, es sind deine Gedanken dazu, die dich auch trüb fühlen lassen.

Sei gut zu dir und zu uns und mach dein Licht an!

Ein paar Minuten nur Ruhe. Atmen. Nach innen lauschen. Lächeln.

Dein Licht wartet auf genau das! Dein Lächeln.


Auf meiner feelingwords – Seite findest du ein Kapitel dazu. Lass dich berühren …



Lebensanleitung gesucht

Schon als Kind habe ich mich nach einer Anleitung fürs Leben gesehnt. Bei den Spielen ist das so einfach! Lesen, kapieren, loslegen. Manche spielen auch, ohne die Anleitung zu lesen, doch ich habe beobachtet, dass dies nicht unbedingt zum Sieg führt, oft nicht einmal zu einem schönen Spiel.

Mit den Jahren kamen Menschen, Filme und vor allem Bücher in mein Leben, die meinten, eine Anleitung zu kennen oder sogar zu haben. Anfangs war ich davon echt begeistert und nahm alles dankbar an. Schnell sah ich jedoch, dass diese Lebenshilfen im Grunde Rätsel waren. Rätsel deren es ja wieder einer Anleitung bedurfte. Ich kam so definitiv nicht weiter. Wobei ich natürlich aus allem viel gelernt und erfahren habe, nur eben nicht das was ich wollte.

Heute hätte ich so manches Mal immer noch gerne eine Anleitung. Doch mit viel Verständnis und einem Schmunzeln. Ich hab mich kennen gelernt. Zudem ist es doch auch so, dass es beim Spielen einen Spielführer gibt, einer der sagt, wie das alles läuft, der die Regeln kennt. Tja, wenn ich die Regeln nicht kenne, hieße das, es gäbe eine Leitfigur in meinem Leben … Oh, das will ich nun ja so nicht. Ich möchte selbst die Regeln kennen. Für mich. Paradox ist, dass ich mich gar nicht gerne an Regeln halte. Deshalb das Schmunzeln.

Was hilft nun? Geduld, Offenheit, mit dem Herzen denken, Geduld, Ausprobieren, Mut, Geduld, Geduld. Als Spiel wäre dies kein Bestseller.

Dann gibt es da noch die Coaches. Alle mit wunderbaren Fähigkeiten und interessanten Methoden, so dass es zumindest nicht langweilig wird. Mittlerweile darf ich freudig und dankbar sagen, dass ich mich gerne von diesen Menschenengeln begleiten lasse. Nicht immer, ab und an und unverkrampft. Ich habe keine Erwartungen mehr an andere, es ist viel schöner sich auszutauschen und sich so zu erweitern.

Vielleicht fragst du dich, warum ich dann das BaZi anwende? Die Potentialanalyse für Menschen aus dem Feng Shui Bereich. Nun, es hat mir geholfen. Es war eine der ersten Anleitungen die mir begegnete und mich bis heute begleitet. Dabei ist es keine klassische Anleitung, sondern vielmehr zeigt es einen selbst. So wird es auch als Persönlichkeitsstudie übersetzt. Mir gefällt der Gedanke, dass darin das Potential steckt, was ermöglicht, den Blickwinkel zu ändern und sich und die Umgebungsumstände neu zu betrachten.

Das BaZi Suanming als Teilbereich des Feng Shui entstammt dem alten China und wird als »empirische Wissenschaft« bezeichnet. Ich habe keinerlei Affinität zu China, dafür umso mehr Respekt vor Überlieferungen. Zum Glück gab und gibt es Menschen, die es schaffen, Methoden nicht nur wörtlich zu übersetzen, sondern einem tatsächlich nahezubringen. Denn so weit weg ist das alles überhaupt nicht. Es ist keine Weisheit vom Mond, sondern von Menschen auf dieser Erde. Ich schätze unsere Ahnen und wünschte mir, es würde weit mehr weitergegeben … aber vielleicht kommt da wieder nur der Wunsch nach einer Anleitung durch …

Vieles was ich in der Feng Shui Lehre erfahren durfte, fand ich auch im Haus und den Worten meiner Urgroßmutter wieder, ebenso wie in den Geschichten der Alten vom Land. Heute wird Betriebswirtschaft studiert und die Erde ist ein Werkzeug zur Produktion. Zum Glück nicht überall. Immer wieder begegnen mir Menschen, die sich zurückbesinnen, die die Erde wieder als nährende Kraft, Mutter und Heimat erkennen. Permakultur ist da ein Stichwort.

Die Erde kennen wir auch als Element im Feng Shui. Es ist ein Teil der sogenannten »Wandlungsphasen«. In vielen Kulturen symbolisiert sie die Mitte. Wir fühlen uns geerdet oder eben auch nicht. Bei einem Waldspaziergang ist meist von den Bäumen die Rede. Wie gut es tut sie zu sehen, zu riechen und auch mal zu umarmen. Doch bei alldem berühren wir die Erde. Wir wandeln auf ihr.

Die Wandlungsphasen bestehen aus den 5 Elementen: Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer. Sie alle bezeichnen einen Kreislauf der sich gegenseitig bedingt. Im Wald finden wir sie alle fünf. Wer mag und in Wien ist, kann mich gerne einmal auf einen Waldspaziergang begleiten.

Den Elementen werden seit jeher Charakteristiken zugeschrieben, ähnlich wie den Planeten in der Astrologie. Für mich allerdings verständlicher, denn, dass Holz für Wachstum, Kraft, Geduld und Optimismus steht, ist mir näher als ein Saturn oder Mars.

Was mir an der chinesischen Philosophie auch noch gefällt ist die Schriftzeichensprache. Da steckt so viel mehr drin als in unseren paar Wörtern. Ein Beispiel: 危机 wēijī Dieses Schriftzeichen wird mit «Krise» übersetzt, dabei besteht es aus zwei Zeichen: Gefahr und Gelegenheit.

Im Grunde beschreibt dies, weshalb ich mich bis heute mit dem BaZi und Feng Shui beschäftige – obwohl es ja angeblich nicht mehr so «In» ist. Es birgt viele Möglichkeiten, hauptsächlich die der Selbstverantwortung. Denn, was bleibt mir über, wenn es keine Anleitung gibt, mich im Endeffekt selbst anzuleiten? Das BaZi ist mir dabei eine Stütze, denn es zeigt meine Qualitäten und Talente ebenso wie mein Lernpotential. Stärken und Schwächen sozusagen.

Eine dieser Stärken ist eine schnelle Auffassungsgabe. Die dazugehörige Schwäche mangelnde Geduld. Eine weitere Stärke ist, an Dingen nicht festzuhalten, sondern eine Weiterentwicklung zu begrüßen. So nun auch mit meinem Angebot des BaZi. Ich habe es überarbeitet und weiterentwickelt, ihm eine neue Struktur gegeben und eine Möglichkeit entdeckt, die Zusammenhänge deutlicher und anschaulicher darzustellen.

Dabei habe ich mich natürlich von meinem eigenen BaZi inspirieren lassen. Ich habe es schon über 15 Jahre und lese immer wieder was Neues daraus. Obwohl es still steht, Buchstaben auf Papier, scheint es offen genug für meine Entwicklung zu sein. So offen und lebendig wie es die Elemente nun mal sind. Schön ist das! Ich bin sehr dankbar darüber, dass sich vor tausenden Jahren Menschen mit der Beobachtung der Elemente so viele Gedanken gemacht haben und dass sich diese Methode bis heute erhalten hat.

Wenn du jetzt mehr darüber wissen möchtest, mehr zum BaZi, zu den Elementen und oder zum Feng Shui / Raumenergetik dann melde dich gerne bei mir.



… mir selbst vertrauen

Selbstvertrauen vs. Mir selbst vertrauen

Sollte das nicht dasselbe sein? Wenn ich mir selbst vertraue, habe ich dann dieses so viel gepriesene Selbstvertrauen? Manche die mich kennen meinen, ich hätte Selbstvertrauen. Dabei ist es für mich echt schwer, mir zu vertrauen. Denn allzu oft hab ich mein Denken und Tun nicht im Griff. Emotionen, Hormone, Muster und was weiß ich noch was alles lässt mich immer wieder den Kopf über mich selbst schütteln.

Gestern hörte ich, dass dies in der Hirnforschung nichts Unbekanntes ist. Dass ich quasi auf mich selbst hereinfalle, weil ich mich an mir orientiere, an meinen Erfahrungen und auch an meiner Bequemlichkeit (das sagen die nicht, das hab ich selbst angefügt). Disziplin ist da ein Zauberwort. Geduld auch. Dranbleiben. Oh! Das erinnert mich an feelingwords von vor Jahren … Vielleicht finde ich sie noch.

Zum neuen Jahr ändert sich vieles für mich. Dafür bin ich selbst verantwortlich, klar, und ich bin auch schon sehr gespannt, wie sich alles zeigen und entwickeln wird. Brauche ich dazu Selbstvertrauen? Schon, oder? Das Vertrauen in mich selbst, dass ich alles schaffe. Nun, ja, das ist schon so. Vielmehr stellt sich die Frage “wie” ich das schaffe, also wie gut oder eben nicht gut sich das für mich anfühlen wird … Da ich in mir keine großen Sorgen aufspüren kann, wird es wohl doch so sein, dass ich mir selbst vertraue.

Ja, und da sind auch noch die vielen Helferlein. Die unsichtbaren, namenlosen, die scheinbar alles ins Lot rücken, mich stupsen und leiten … unterstützt von Naturgesetzen, einem tief sitzenden Urvertrauen, der inneren Stimme der Ahninnen und meiner Selbst und der Liebe um mich herum.

Wie kann ein Mensch, der sich geliebt fühlt, nicht auch vertrauensvoll sein?



Ich bin oder ich werde

Es kommt vor, dass ich etwas höre oder lese, was ich vom Verstand her bejahe, ich sehe mich sogar nickend zustimmen, doch irgendetwas »zwickt« mich im Bauch … Manchmal nehme ich mir die Zeit und forsche dem nach, doch selbst dann kann es unter Umständen Jahre dauern, bis ich das Bauchzwicken verstehe.

Das »Ich bin« gehört dazu.

Kaum ein Ratgeber zum Thema Bewusstsein ohne das »Ich bin«. Klingt ja auch logisch. »Ich bin« ist eine Tatsache. Es soll mir auch Erleichterung verschaffen, dass ich in Ordnung bin, eben so wie ich bin. Warum also das Bauchzwicken?

Jahre später begegnet mir das »Ich werde«.

Ich spürte ein Aufatmen. Ja, dachte ich, das gefällt mir besser. »Ich bin«, ist mir zu starr, es ist wie eine Rechtfertigung. »Ich werde« lässt vieles offen, gibt Raum und Möglichkeiten – sogar ein Vielleicht und ein Irgendwann …

Was willst du werden, wenn du groß bist? Wenn das »Ich bin« schon erwachsen nicht mehr gilt?

WERDE

Versuche, nicht so wichtig zu nehmen wer du bist.

Denn, du bist nicht dein Name.

Denn, du bist nicht was du erreicht hast.

Versuche, bitte, nicht ständig nach Liebe zu suchen.

Denn, du wirst geliebt.

Winke nicht ab. Mag sein, dass du eine bestimmte Vorstellung von der Liebe hast und wie sie sich anfühlt.

Leider siehst du so nicht, wer dich nach »seiner Art« liebt.

Zudem wärst du nicht am Leben ohne die Liebe.

Lach nicht. Ich bin überzeugt davon, dass es das Leben nur wegen der Liebe gibt, dass das Universum aus genau dieser Kraft entstand.

Versuche, dich nicht mit Selbstvorwürfen und Perfektionismus zu quälen.

Denn, es gibt für dich nichts zu tun oder zu erfüllen.

Allein die Tatsache, dass es dich gibt, heißt, dass die Aufgabe bereits erfüllt ist.

Das ist dir zu wenig?

Dann werde.

Werde wer du sein möchtest. Doch pass auf! Werde nicht eine illusorische Traumfigur, sondern besinne dich auf deine innersten Wünsche. Wie willst du sein? Wie willst du auf verschiedene Situationen reagieren?

Werde der Mensch, den du als guten Freund bezeichnest.

Werde, und verzichte auf den Applaus.

Warten auf Bestätigung lässt dich wieder nur auf das „ich bin“ zurückfallen.

Werde.

Stets.

Wann immer du willst.



Die Frau in der Frau

Wie wundervoll ist es, einer Frau gegenüber zu stehen, in deren Lächeln du erkennst, dass sie weiß wovon du sprechen möchtest, dass sie fühlt – ja fühlt, nicht spürt – dass du selbst erfahren durftest, was es heißt, die Frau in sich wahrzunehmen, die Kraft dahinter …

Eine weise Seele, die sie schon kennt, die Frau in der Frau. Diese Verbindung, die in Wirklichkeit wohl eine Urverbindung ist …

Eine tröstende Lehre, die etwas ahnen lässt von den Ahnen, weiter zurück als zur Großmutter, viel weiter.

Was haben wir uns wirklich lehren lassen, von unserer Mutter und deren Mutter und … Vieles ist wohl verloren, doch ebenso vieles ist nur verschüttet, innen verwahrt.

Intuition, Mitfühlen, innere Ruhe, inneres Wissen, Bildsprache, der Drang nach Ausdruck und Kreativität, ein altes, handgewebtes Leinen in den Händen halten und Dankbarkeit empfinden, ein anderer Klang der inneren Stimme wahrnehmen, hohe Toleranz, Verständnis statt Kompromisse, erstarkende Ethik … Vertrauen in den Augen.

Es reicht ein Blick, ein Nicken.

GANZ LAUT

Ganz laut

dröhnt es im Kopf

Ganz laut

hörst du die Stimme

Ganz laut

wird dir bewusst


Ganz leise

musst du werden

Ganz leise

hinhören und fühl’n

Ganz leise

kommt die Antwort

Wach auf



Nebelleben

Rigi Schweiz, Blick auf den Vierwaldstättersee im Nebel

» Nebel rückwärts gelesen gibt Leben «

Vielleicht, weil wir nie wirklich ganz klar sehen werden, nie alle Zusammenhänge begreifen können … Es ist so schön im Nebel, sich vortasten, umhüllt sein, mutig sein, neue Wege wagen, lauschen … Alles ist so intensiv im Nebel und irgendwie gedämpft … Auch die Zeit scheint ihren eigenen Rhythmus zu haben.

Wenn sich der Nebel lichtet, wenn das Mystische verschwindet und der Alltag Farbe bekommt, wenn plötzlich das bunte geheimnisvolle Laub zu nassem Matsch wird, dann ist sie wieder da, die Herausforderung hin zu sehen, das Leben zu schauen und eben dann nicht mit trüben Blick aus dem Leben wieder Nebel zu machen.

Ich genieße den Nebel im Wald, denn auch wenn ich weiß, wie der Wald aussieht, wenn ich die Wege kenne, so ist doch im Nebel alles anders. Es darf mir stets ein Bild sein, dieses nicht ins Leben zu holen, mich verklären zu lassen von Kränkung, Stolz oder Erwartungen.

Denn ich weiß, ich würde mich darin verirren.