Kategorie: fleurir – voll das (auf)blühende Leben

Die *Zeit für mich Massage*

Am vierten Tag der #selbstliebeoktober Challenge heißt es: Buche eine Massage

Sehr gerne, allerdings findet der Termin in meinem Bad statt. Ich buche Zeit mit mir – für mich. Die schöne Bürste für die Trockenbürstenmassage habe ich ja nicht zu Dekozwecken gekauft – obwohl sie auch hübsch aussieht.

Auch stehen viele feine Körperöle bei mir rum, alles in allem wird es Zeit, diese zu benutzen, nicht nur schnell mal nach dem Duschen.

Tipp zur Trockenbürstenmassage:

Auf eine hochwertige Holz/Naturbürste achten • Immer herzwärts bürsten • Nur auf gesunder Haut • Sanft kreisend • Auf trockener Haut • Vor dem Duschen

Anschließend abduschen um die abgebürsteten Hautschüppchen zu entfernen und dann, noch auf die feuchte Haut eine feines Hautöl einmassieren.

Gute Musik und ein flauschiges Handtuch, Handy a u s und viel viel Zeit nehmen – Wellness zuhause.

Symbolbild von Lenin Estrada | unsplash.com

Es heißt, diese Massage hilft der Haut zu entgiften und zu entschlacken.

Mit den Ölen ist es schwer eine Empfehlung zu geben, da die Geschmäcker bezüglich der Düfte sehr unterschiedlich sind und auch nicht jeder alles verträgt. Dennoch darf ein Tipp – einer meiner Lieblingsmarken – nicht fehlen: Pure Skin Food.

Ich benutze deren Gesichtsöle / – serie seit Jahren, doch es gibt auch ein ganz feines Körperöl. Mit Arganöl u.a. und Bergamotte. Bio und regional und eine kleine Manufaktur von Frauen aus Graz.

[Werbung wegen Markennennung und Verlinkung – unbeauftragt und unbezahlt]

Übrigens: Füße hoch, wie auf dem Bild oben ist anschließend eine wundervolle Entspannung. Bleib mal 20 min so liegen und staune, wie gut das tut!



Happiness Challenge – Sport

Nach der Leckerei gestern geht es heute um Bewegung: 15 min. Sport

Ich habe mich für Yoga und Spaziergang entschieden, was dann klar mehr als 15 min waren, aber das spielt keine Rolle, wichtig ist, dass ich heute keine Ausrede zuließ und die Yoga-Matte nicht nur zur Deko ausrollte.

Die Blümchen habe ich mit ätherischen Ölen beduftet, denn die Kautschukmatte hat einfach einen Eigengeruch. Doch es war mir wichtig eine plastikfreie Matte zu haben.

Nach Kork habe ich auch gesucht, doch nicht wirklich etwas für mich gefunden, da die meisten Korkmatten Schaumgummi und nicht nachvollziehbare Klebstoffe als Untergrund haben.

Lotuscrafts ist eine Wiener Manufaktur die ihr Büro fast bei mir ums Eck haben. Ich mag das und auch ihr Angebot. (Werbung unbezahlt und unbeauftragt – einfach weil ich finde, Gutes darf erzählt werden)

Was ich in Korkausführung gefunden habe, sind der Korkball und die Kork-Faszien-Rolle. Nur habe ich die schon soooooo lange, dass ich nicht mehr weiß, von wem und wo. Wenn es dir wichtig ist, schreib mir und ich suche es gerne raus.

Motivation für Yoga und Spaziergänge gefällig?

Hier bitte:

Spazierengehen kannst du sofort und überall. Ich stöpsle mir gern Kopfhörer ins Ohr (nur eines, damit ich im Straßenverkehr genug mitbekomme) und höre Lieblings-Podcasts.

Derzeit von Veit Lindau und Ruediger Dalke, aber das wechselt. Manchmal höre ich mir auch Hörbücher, dann wird es allerdings ein längerer Marsch. Ich halte mich dann in der Nähe der Straßenbahn auf, so dass ich, falls ich doch zu weit ging und die Füße schwer werden, bequem wieder nach Hause fahren kann.

Wenn ich im Wald unterwegs bin, geb ich im Handy einen Timer, damit ich auch wieder zeitig genug umkehre.

Yoga ist für mich vor allem Dehnen und zur Ruhe kommen. Konzentrieren und bewusst atmen. Eine wertvolle Auszeit die gut tut.

Jetzt werde ich noch eine Runde durch den Bezirk spazieren, etwas herbstliche Abendluft schnuppern und den Tag ausklingen lassen. Darf ich dich anstecken es mir gleichzutun?



Matcha-Liebe

*Bitte beachten: dieser Beitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung und Verlinkungen

Die #selbstliebeoktober Challenge auf Instagram mit einem Wiederbeginn des Dankbarkeitsbuches zu starten war eine sehr gute Idee! >>> Hier geht’s  zum Nachlesen des ersten Beitrags der Happiness Challenge

Was tat es gut, abends vorm Bettgehen ins Büchlein zu schreiben:

„Danke für die Insta-Challenge. Danke für die Erinnerung ans Dankbuchschreiben!“

Es ist wirklich schön, mit einem Lächeln im Gesicht einzuschlafen.

Heute nun Tag 2 – Gönne dir eine Leckerei

Das tue und werde ich sehr gerne!

Als ich darüber nachdachte, welche Leckerei es denn sein darf – kam mir in den Sinn, dass es nicht unbedingt Schokolade oder etwas Süßes sein muss. Lecker ist doch auch ein feiner Matcha!

Wenn er dann auch noch in einem hübschen Wiener Café serviert wird, gleich doppelt.

Das Café Hildebrandt in Wien

Heute jedoch regnet es, was es regnen kann und ich darf mich noch einem interessanten Feng Shui Projekt widmen. Perfekter Zeitpunkt für einen warmen Matcha Latte auch zuhause und / oder im (Home)Office.

Kennst du Matcha?

Falls nicht, erzähle ich dir gerne etwas darüber:

Matcha ist ein fein vermahlenes Grünteepulver.

Das klingt noch nicht wirklich lecker und spannend, doch pass auf, dieser edle japanische Grüntee hat’s in sich!

Bei einem normalen Tee wird das Kraut aufgegossen und wir trinken „nur“ die wasserlöslichen Stoffe. Beim Matcha wird das ganz Teeblatt pulverisiert und wir können all seine Nährstoffe genießen. Dazu ist natürlich auf höchste Qualität zu achten.

Gemäß dem Anbaugebiet geht es vor allem um das Thema Radioaktivität. Ein guter Lieferant wird Labortests dazu angeben. Mein persönlicher Tipp ist dazu Sunday Natural mit Sitz in Berlin. Deren Philosophie geht über das bloße Anbieten von Ware weit hinaus:

„Alles was wir machen, erfüllt höchste Ansprüche in Bezug auf Natürlichkeit, Reinheit und Qualität. Dieses Ideal verfolgen wir auf allen Ebenen, mit akribischer Liebe, bis ins kleinste Detail.“

Sunday Natural

Ja, erst das Anbaugebiet, die Anbauart und die Verarbeitung machen den Tee erst zu etwas Besonderem. 

Was in Japan eine traditionelle Teezeremonie und auch in Zen-Klöstern zur Meditation begleitend ist, ist bei uns eher ein In-Getränk. 

Natürlich gibt es auch hier alles Zubehör, um den Matcha gebührend zuzubereiten und zu genießen – und manchmal mache ich das auch. Doch oft rühre ich das feine Pulver einfach in (Bio)Reis-, Hafer- oder Mandelmilch(Drink). Es schmeckt dann nicht mehr bitter gesund, sondern edel warm und weich.

Besonderheiten des Matcha

  1. Matcha macht wach und hilft beim Entspannen – was widersprüchlich klingt und dennoch funktioniert!
    • Grüner Tee enthält die Aminosäure L-Theanin. In Matcha Tees ist der Gehalt höher als in anderen Grüntees. L-Theanin kann die Alphawellen im Gehirn, die für eine entspannte Stimmung sorgen, verstärken. Diese Alphawellen können auch dazu beitragen, Stress zu bewältigen.
    • Vom Koffein her ungefähr gleich mit einem Espresso wird jedoch zunächst das zentrale Nervensystem angeregt, was sanfter ist als beim Kaffee. 
    • In der Kombi mit L-Theanin steigert es die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit langsamer und nachhaltiger.
    • Dieser Aminosäure wird auch nachgesagt, dass sie – mit der Produktion von Glückshormonen – die Stimmung heben und für mehr Konzentration und allgemein ein besseres Gedächtnis sorgen kann.
  2. Matcha enthält eine Menge an Antioxidantien. Das sind jene, die uns vor den sog. freien Radikalen schützen, für gesunde Arterien sorgen und gegen Entzündungen wirken.
  3. Matcha kann auch den Stoffwechsel anregen, allerdings in meiner Lieblingskombi Mandelmilch bringt das herzlich wenig 😉
  4. Es gibt vielerlei Studien, die belegen wie wunderbar gesund Matcha ist, allerdings glaube ich, dass man ihn dazu schon täglich und wenn dann nicht Wasser trinken sollte.

Was ich für mich selbst herausgefunden habe:

Trinke niemals einen Matcha und einen Kaffee in derselben Stunde!

Oh, das habe ich mal aus Versehen getan und es ging mir gar nicht gut dabei. Es war, als würde ich spüren wie das Blut durch die Adern läuft und mein Herz schlug viel schneller als sonst. Das war so wild, dass ich mich heute entscheide, Kaffee oder Matcha. 

Wobei ich den Kaffee eher aus Gewohnheit trinke und weil er für mich zum Kaffeehaus irgendwie dazugehört. Zuhause am PC ist Matcha die erste Wahl.

Da dieses edle Getränk nicht ganz billig ist (was verständlicher wird, wenn du die Infos der Herstellung auf sunday.de nachliest), empfehle ich dir, ihn erstmal in einem Café zu probieren. Er ist vom Geschmack her mit nichts zu vergleichen, doch man kann ihn eben auf verschiedene Arten zubereiten, was mir auch sehr gefällt.

Ein Lieblingsrezept von mir

- Einen viertel Teelöffel GUTES Matcha Pulver
- 100 ml Bio-Reisdrink (mit Reis aus europäischem Anbau)
- 100 ml Bio-Mandeldrink ungesüßt
- Etwas Agavensirup
- Eine Messerspitze Vanillepulver (Echtes bitte, kein Aroma)

Für den meditativen Genuss verwende ich einen Bambuslöffel,
einen Bambusbesen und eine handgearbeitete Keramikschale.
Das fühlt sich genauso speziell an wie es sich anhört.

Ich nehme dazu nur etwas von der Mandelmilch und das Matcha
Pulver, dann rührt es sich leichter und feiner ein. Den Rest
erhitze ich kurz und rühre dann alles vorsichtig zusammen. Es
ist ein bisschen so wie bei Oma, wenn sie beim Kuchenbacken
Eischnee unterhebt. 
Matcha Tee mit Zubehör

In einer schönen Tasse genossen ist ein Matcha perfekt für eine kreative Pause. Wenn’s schnell gehen soll und der Matcha neben dem PC steht (statt Kaffee) dann rühre ich ihn schonmal mit einem Milchschäumer in eine Hafermilch. Das ist dann die einfache und erfrischendere Variante. Nicht so respektvoll, ja ich weiß …

Übrigens, mein erstes Mal Matcha war in Form von Eis! Auf einem 
veganen Festival in Wien gab es von Veganista (ein vegane Eisdiele mit
unfassbar leckerem Eis) die Sorte Matcha. Und da vor mir in der
Schlange (die es häufig vor einem Veganista gibt) ein kleines Mädchen
mit ihrem Opa stand und ihn anhimmelte mit „Opa, du MUSST
unbedingt das Matcha Eis kosten! Ich LIEBE das!“ war es für mich klar,
welche Sorte ich nehmen würde. Danke kleines Mädchen, du hast mir
damit ein großes Geschenk gemacht! Ich war fasziniert und probierte
von da an verschiedenste Matcha Varianten und bin begeistert davon.

Alles in allem eine wirkliche Leckerei und somit perfekt für den 2.ten Challenge Tag #selbstliebeoktober



Happiness Challenge

Auf Instagram wurde von @happydings zu einer Happiness Challenge aufgerufen. Alleine der Hashtag #selbstliebeoktober wäre schon Grund genug um da mitzumachen.

Instagram hab ich in der letzten Zeit wenig benutzt, es fehlte mir an Inspiration und auch am Sinn.

Kaum hatte ich den Gedanken, es vielleicht ganz zu lassen und wieder zu löschen, tauchte diese Challenge auf. Perfekter Zeitpunkt, nicht?

Uns so sieht das Ganze aus:

Mein erster Beitrag weicht allerdings schon etwas vom Schema ab 😉 Statt dem Beginn eines Tagebuchs schreibe ich wieder an meinem Dankebuch.

Es macht mich traurig, dass ich auch dieses in letzter Zeit vernachlässigt habe – dabei tut es mir so gut! Nun, nicht rumjammern, sondern wieder beginnen.

Der Unterschied zum Tagebuch ist für mich sehr groß und wichtig. Denn ins Dankebuch schreibe ich abends vor dem Schlafengehen nur rein, für was ich an diesem Tag dankbar bin. Nur Gutes also. Mit diesen schönen Gedanken schlafe ich einfach besser (ich schüttle übrigens über mich selbst den Kopf während ich das schreibe – wie konnte ich das weglassen und mich statt dessen über seltsame Träume und unruhige Nächte wundern …)

Nun so ist es, auch Gutes kann vergessen werden. Zum Glück gibt es in diesem WUNDERvollen Leben stets Erinnerungen und Stupser – wie eben jetzt mit dieser #selbstliebeoktober Challenge.

Los geht’s!

Tag 1 der Happiness Challenge #selbstliebeoktober

Machst du auch mit?

Für mich ist es jedenfalls jetzt schon HAPPINESS 🙂 und ich freue mich, wenn ich dich damit anstecken kann!



Danke-Buch

Vor vielen Jahren begann ich, ein Dankebuch zu schreiben. Mittlerweile sind es viele geworden.

Zwischendurch gab es Pausen, mal Tage- mal Wochenweise. Anfangs sorgte ich mich deswegen, doch ich durfte erkennen, dass ich, als geübte Dankbare, auch mal wieder den Fokus auf das gedachte, gefühlte und gesprochene Danke legen darf.

Die Mischung macht’s.

Gerade zu Geburtstagen oder zum Jahreswechsel ist es besonders berührend, im eigenen Dankebuch zu lesen. Auch an trüben Tagen, wenn es so gar nicht gelingen mag, zu lachen und fröhlich zu sein, tut es gut, alte Dankes hervorzuholen. Irgendwas in mir drinnen erinnert sich dann an das gute Gefühl und selbst wenn dadurch noch kein Problem gelöst wird, so spüre ich wieder Kraft, die Herausforderung anzugehen.

Im Dankebuch lese ich, was ich schon alles geschafft habe.

Wie funktioniert das nun, so ein Dankebuch zu schreiben?

Ob es eine allgemeine Anleitung dazu gibt, weiß ich nicht. Ich erzähle dir hier meine eigene Methode, von der du dich gerne inspirieren lassen darfst.

Als es begann, hatte ich ein noch unbeschriebenes Notizbuch in der Schublade. Ich hatte es irgendwann gekauft, einfach weil es schön war. Zuhause dann hatte ich keine Ahnung, was ich dort hineinschreiben sollte, also wanderte es eben in die Schublade.

Auf das Dankebuch angesprochen, viel es mir wieder ein.

Die nachfolgenden Notizbücher suchte ich sorgfältiger aus, Recyclingpapier zum Beispiel, aber auch geschenkte Bücher nutze ich.

Wichtig dabei ist mir persönlich, dass ich stets zur selben Zeit schreibe. Daher liegt das Büchlein beim Bett, ebenso wie mein Lieblingsstift. Ja, ich schreibe kurz vor dem Einschlafen. Nicht viel, denn es ist ja kein Tagebuch.

Ein paar Zeilen nur und immer mit dem Wort DANKE begonnen.

• Danke, dass …

• Danke, für …

• Danke von Herzen …

Ich versuche auch, mich nicht zu wiederholen. Doch anfangs machte ich das noch. Es war nämlich in meiner damaligen Situation überhaupt nicht einfach, so um die fünf Dinge zu beschreiben, für die ich dankbar war. Das hat mich sehr beschäftigt und teilweise noch trauriger oder gar wütend gemacht. So habe ich mich für die Katzen bedankt, für das Dach über meinem Kopf, dass ich keinen Hunger habe …

Heute ist dieses erste Dankebuch das wertvollste für mich. Ich habe das Gefühl, nie ehrlicher gewesen zu sein, als in diesen Büchern.

Manchmal passiert es allerdings doch, dass ich seitenweise schreibe. Es ist unbeschreiblich, wenn die ganz Dankbarkeit nur so aus dem Herzen fließt!

An anderen Tagen gilt es, erst einmal tief durchzuatmen.

Doch irgendein Danke gibt es immer. Ich habe mich sogar schon beim Dankbüchlein selbst bedankt 😉

Nochmal deutlicher: Ins Dankebuch kommt keine Jammerei, keine Klagen, keine Wut, Enttäuschungen, Traurigkeit etc. Es ist wie gesagt, kein Tagebuch.

In den Pausen, in denen ich nicht ins Buch schrieb, ging ich die Dankes im Kopf durch. Hauptsächlich dann, wenn ich zu müde war um zu schreiben oder unterwegs war.

Das Erlebnis, später, auch Jahre später, nochmal in einem der Dankebücher zu lesen ist aber so wundervoll, dass ich immer wieder zum schreiben zurückkehre.

Probiere es aus! Es ist für dich.



Herzensangelegenheit

Gib mir eine Minute, ich rufe gleich zurück. — Ok, wieder da. Was war denn? Eine schöne Blume. 

Jeder Spaziergang hält Entdeckungen für dich bereit. Das einzige, was an dir ist zu tun, ist, innezuhalten. Dich dem Augenblick aufmerksam zu widmen. Schönheit beginnt, wenn wir sie sehen.



Herzensprojekt „feelingwords“

Da beschäftige ich mich nun seit Jahren mit Energetik, Spiritualität, den Gesetzen des Universums, lerne, wachse, entdecke und erkenne ständig Neues (und Altes) – nur um dann doch verblüfft zu sein, wie es tatsächlich funktioniert. Immer wieder überraschend und doch im Grunde ganz klar. Es ist einfach soviel komplexer und überhaupt nicht zeitgebunden, als dass ich mir das in meinem Köpfchen vorstellen kann.

So kommen nun die feelingwords zurück

Vor vielen Jahren erstand ich ein wundervolles Gemälde. Einen Phönix. Das Bild ist von einem Schweizer Künstler mit den Händen bzw. Fingern gemalt. Es erinnert mich an die feelingwords. Da ich die alte Webseite wieder zurückbekommen habe, lasse ich sie ebenfalls wieder auferstehen. Fliegend, durch meine Finger auf der Tastatur …

Mögen sie euch ebenso berühren wie mich.

https://www.feelingwords.de


2018 > 2019

Silvesterspaziergang in Wien:

Excuse me!

Ja?

Excuse me, my English is not good.

Oh, not a problem, my English is also bad.

Great!

(…)

Are you living in Vienna?

Yes.

Oh, this is great!

Ja. Really. Thank you.

Do you visit your family at Christmas?

Oh yes, it was lovely.

So great! You are blessed!

Right.

Can you walk with your legs?

Yes. (?)

Great!

Yap. I’m grateful.

Oh, I love you! Do you have a dream?

(…)

Do you have a dream????

hmmmmm…

Do you have a dream?

It’s not so simple to say … I can’t remember … No, I don’t have a dream now …

This is great!

What?

This is great! You can now dream whatever you want! Oh, I love your great chance!

(…)


♥ Happy 2019 ♥

Engel. Echt jetzt?

Über Engel zu schreiben ist eine heikle Angelegenheit. Esoecke, Religion, Einbildung …

Ich frage mich, ob es Engel bereits vorm Christentum gab … und wenn, wie wurden sie genannt? Die bekannten Namen z. B. der Erzengel sind ja hinlänglich bekannt. Doch die gibt es ja noch nicht sehr lange. Was war vorher?

Was mich auch beschäftigt, gibt es in Gegenden ohne Christentum auch Engelswesen? Wie werden sie dort genannt? Ist es so wie mit Gott? Jeder Religion hat ihre eigene Vorstellung davon, ihren eigenen Namen und doch reden alle vom selben?

Ich bin im katholischen Niederbayern aufgewachsen. So sollte klar sein, dass Engel Flügel haben, dass sie aussehen wie Menschen nur mit etwas entrückteren Gesichtern.

Meine eigenen Engelsbegegnungen stimmen allerdings mit diesem Bild nicht überein, was mich anfangs glauben ließ, dass es etwas anderes gewesen sein musste. Engel habe ich bislang nie gesehen, es ist mehr ein Spüren, eine Wahrnehmung, doch die meist klar und deutlich. Engel mit den Augen durfte ich dennoch schon sehen. Gesichter geliebter Menschen in glücklichen Momenten, in seligem Schlaf – so engelsgleich, dass sich die Frage nach Wundern erübrigt.

Ist vom selben die Rede? Nein, keinesfalls. Wohl fehlen uns in der deutschen Sprache mal wieder unterschiedliche Begriffe. Wir haben einfach zu wenig Worte!

Wie viele verschiedene Arten zu lieben wird es geben? Alle heißen gleich. Wie viele Arten von Freunden … Er ist mein Freund. Ach was kann das alles heißen! Ist sie deine Freundin? Nun, nicht direkt, ja doch, eigentlich schon, doch nicht so eng … Wie denn nun? Wieso haben wir so wenig Begriffe?

Zurück zu den Engeln. Engel ist auch ein Kosewort, eine Schmeichelei, ein Kompliment, eine erdrückende Erwartung, ein Käfig, wenn es heißt “du lieber Mensch, mein Engel” – dann ist es vorbei mit Whisky, Zigaretten und Lügen. Wieso machen wir das? Weshalb benennen wir die absolut wundersame, neutrale und stets begleitende Kraft der “Wesenheiten” mit einem Namen den wir dann auch vielem anderen übertragen? Wer soll sich da noch auskennen?

“Glaubst du an Engel?” Was lässt sich darauf bitte antworten? Natürlich ist mir klar, welche Art von Engel damit gemeint ist, doch was hat das mit glauben zu tun? Was ich wahrnehme weiß ich doch. Das muss ich nicht glauben. Wenn der Wind weht und ich ihn an den Armen spüre, muss ich dann sagen, ich glaube daran, dass es so etwas wie Wind gibt?

Es ist ein Thema, definitiv. Einmal in der Buchhandlung dem Räucherstäbchenduft gefolgt, fliegen einem die Engelsbücher geradezu entgegen. Heute blätterte ich in einer älteren Ausgabe des Engelmagazins. Es ist zeitlos. Ich stelle mir vor, von allen Heften das Erscheinungsdatum zu streichen und dann zu versuchen, sie chronologisch zu sortieren … Über Generationen hinweg begleitet uns die Frage nach dem Unsichtbaren. Warum lese ich in einem Engelmagazin? Was ist mein Beweggrund? Ehrlich? Mir geht es um Gleichgesinnte. Ich will lesen, dass ich nicht verrückt bin. Es tut gut, mich in Geschichten wieder zu finden, zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich trauen dazu zu stehen, auch wenn sie völlig crazy dabei wirken. Das bewundere ich.